Wissenschaftlicher Akademie - Dr. Lothar Blaha

Dr. med., ehemals ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Deggendorf-Mainkofen, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.


Sprecher der Wissenschaftlichen Akademie der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. (GfG), im Vorstand der GfG; Gründungs- und langjähriges Vorstandmitglied der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft; Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und Psychopathometrie; Mitglied in zahlreichen neurologischen und psychiatrischen Gesellschaften; Prüfer und Vorsitzender für die Fachgebiete Psychiatrie und Neurologie bei der Bayerischen Landesärztekammer seit 1987; regelmäßige Gastvorlesungen an Universitäten.

Geboren in Teplice, verheiratet, ein Kind, wohnhaft in Straubing.

Dr. Lothar Balaha

Berufliche Laufbahn:
Studium der Medizin an der Universität 1960-1668, hier Promotion 1969, Approbation 1970 und Medizinalassistent 1968-70, Abteilungsarzt im Bezirkskrankenhaus Mainkofen 1970-73; wissenschaftlicher Assistent 1974-82 und zuletzt als Akademischer Rat an der Nervenklinik der Universität Erlangen; hier ab 1975 Aufbau und Leitung der Einheit für Klinische Neuropsychopharmakologie, 1980 Anerkennung zum Arzt für Neurologie und Psychiatrie; Chefarzt des Bezirkskrankenhauses Mainkofen seit 1982 und Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik seit 1992.


Hauptarbeitsgebiete:
Forschung auf dem Gebiet der klinischen Neuropsychopharmakologie; Psychopathometrie in der neuropsychiatrischen Anwendung; Forschung über Zusammenhänge zwischen psychiatrischen Störungen und Kurzspeicherkapazität sowie Aktivationsniveaus; Mitentwicklung des Tests KAI für die Messung der Kurzspeicherkapazität; Erschließung neuer neuropsychiatrischer Anwendungsfelder für MAT.


Veröffentlichungen und Vorträge:
Über 180 wissenschaftliche Publikationen, davon 4 Bücher; ca. 1000 Vorträge bei nationalen und internationalen Kongressen sowie ärztlichen Fortbildungsveranstaltungen und im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit.


Kongressleitungen:
Leitung mehrer wissenschaftlicher Kongresse, dazu Ausrichtung und Moderation zahlreicher Workshops, Vorsitz bei vielen wissenschaftlichen Kongressen und Symposien, regelmäßige Durchführung klinikinterner Fortbildungsveranstaltungen, Leitung der MAT-Tagung in Mainkofen im Juli 1999.


Einige ausgewählte Schriftwerke, teils mit anderen Autoren:

Zur Technik der Tuberkulinprüfung, 1969

Does the psychological effect of a beta-blocker depend on the base level of affect?, 1978

Messung und Messverfahren in der Psychopathologie, 1978

Zuverlässigkeit und Gültigkeit vom Messverfahren des Kurzspeichers als Intelligenzkorrelat, 1978

Zerebrale Funktionsstörungen, 1979

Zur zerebralen Wirksamkeit von b -Blockern – Dauer des erhöhten Aktivitätsniveaus und paradoxe Reaktion, 1980

Pathologische Veränderungen der Kurzspeicherkapazität, 1980

Psychovegetative Allgemeinstörungen, 1981

Information Psychological Procedures of Measurement within Psychiatry, 1981

Differentialdiagnose der zerebralen Insuffizienz in der Praxis, 1989

Grundgrößen der Informationsverarbeitung bei Demenz, 1995

Psychopathometrie der Demenzen vom Alzheimer-Typ, 1997

Frühdiagnostik-System für Hirnleistungsstörungen, 1997

Psychometerische Schweregradbeurteilung bei dementiellen Erkrankungen.